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In der Praxis bewährt

Die Kombination von Gesprächsführung - mit Körperlesen (sehen, was der Körper spricht) bietet eine gute Möglichkeit Zusammenhänge zwischen Körperhaltung und inneren Einstellungen zu erfahren. Entsprechend der körperlichen und psychischen Wahrnehmung folgen in der Behandlung die körperlich tiefen Berührungen, meist ausgeführt als langsame (Massage-)Striche. Die Sitzungen 1 - 7 sind festgelegte Behandlungsabfolgen – jedoch werden diese individuell dem Klienten angepasst. Die Integrationssitzungen 8 – 10 beschäftigen sich mit psychosomatischen Aspekten, deren Berührungsabläufe „frei“ sind, aber einer systemischen Logik folgen, die sich dem Schüler erschließen. In der Ausbildung vermitteln wir für fast alle Muskeln des Körpers Striche bzw. Berührungsmöglichkeiten. Sie lernen, wann und wo diese idealer Weise eingesetzt werden. Die Behandlungsdauer beträgt 75 – 90 Minuten.

 

Die Qualität der Berührung ist uns wichtig. Berührung ist vor allem eine Form der Kommunikation mit dem Gewebe, also mit dem Menschen. Idealerweise nehmen Klienten zu 90% wahr, dass Veränderung unmittelbar möglich ist. Leben bedeutet vor allem Veränderung. Die Haltung als Therapeut kann auf einer gewissen Ebene absichtslos bleiben. Es ist der Körper bzw. das Leben selbst, das ständig Veränderungen vollbringt – wir helfen dem Körper und somit dem Menschen, dass eventuell unterbrochene oder nicht mehr wahrgenommene Bewegungen im Körper wieder stattfinden können.

 

Immer wieder beobachten wir in der Praxis, dass Menschen den Kontakt zu ihrem Körper und somit zu ihrer Basis verloren haben. Da alles, was wir körperlich und geistig tun und seelisch fühlen seinen Niederschlag in körperlichen Strukturen findet, macht eine Medizin für Körper ohne Seele wenig Sinn.

 

Sie lernen in der Ausbildung Menschen auf verschiedenen Ebenen zu berühren und zu begleiten – bei akuten körperlichen Beschwerden, steht die Behandlung dieser Einschränkungen im Vordergrund. Ca. 80 - 85 % der Schmerzklienten kann erfolgreich behandelt werden.

 

Es sind keine Vorbedingungen für die Ausbildung notwendig - Wir vermitteln ein komplettes Handwerkszeug, um eine erfolgreiche Praxis für Rebalancing und Körpertherapie führen zu können.

 

Die berufsbegleitende Ausbildung entspricht den Richtlinen von EMR und ASCA und ist vom Rebalancingverband Schweiz anerkannt. Unser klares Ziel ist es, auch in Deutschland von den Krankenkassen als alternative Heilmethode wie beispielsweise Osteopathie akzeptiert zu werden!

 

Sitzung 1 (Level 1)
Aufrichtung und Inspiration

Das Leben als Geschenk

 

Theorie: Einführung in Rebalancing – Was bedeutet Gleichgewicht – Einführung und Vertiefung Psychosomatik, Körpersprache und Körperlesen mit dem Schwerpunkt Inspiration - Ethik von Rebalancing – Anatomie Atmung und Brustkorb – Wechselspiel von Nehmen und Geben verstehen – Das Wesen des Lebendigen

 

Praktische Körperarbeit: Grundlagen und die drei Phasen von „tiefer“ Berührung - Einführung und Anwendungen der Faszientechnik im Rebalancing – kompletter Behandlungsablauf der ersten Rebalancing Sitzung – Körpersprache und Körperlesen - Körperbewusstseins- und Bewegungsübungen – Meditationen Herzmeditation – Einführung „Therapeut – Begleiter“ – Umgang mit dem „Selbst“ – Entwickeln eines „alternativen“ (alter natus = aus einer anderen Wurzel geboren) Therapieverständnisses – Gesprächsverhalten

 

Die erste Rebalancing-Sitzung beginnt mit Massage-Strichen an der Oberfläche des Körpers - beim Bindegewebe des Brustkorbs, wo die Atmung am stärksten wahrgenommen wird. Es folgen Striche am Rücken und um das Becken herum. In Anlehnung an das Englische stroke sprechen wir im Rebalancing von Strichen. Gemeint ist eine Massagetechnik, bei der, meist mit den Händen, tiefe, langsame Wege auf dem Körpergewebe ausgeführt werden. Dabei sinken die Finger zunächst in das Gewebe ein und bleiben dann entlang des Massagewegs in dieser Tiefe. Die Beschaffenheit des Gewebes, wie weich oder verspannt es ist, bestimmt die Tiefe und das Tempo des Striches.

 

Die Berührungen der ersten Sitzung bringen Sie unmittelbar mit Aufrichtung, Inspiration (= die Atmung fällt leichter), Öffnung und Ihrem Herzen in Kontakt. Sie richten sich auf und erleben, zu Ihrer Größe zu stehen und Ihren Blick in die Weite des Horizontes zu richten, heraus aus dem gewohnten Umfeld und aus den gewohnten Handlungen.

 

Sitzung 2 (Level 2)
Füße/Beine - Verwurzelung

Einen Standpunkt einnehmen

 

Theorie: Psychosomatik Füße, Beine und Knie, – Anatomie Füße und Beine – Körperlesen Schwerpunkt Füße, Beine, Knie und Stand – Grundlagen zum Thema Gespräche ver-STEH(en) und ver-STAND(en) sein – Bodenkontakt und emotionaler Stand – Körperhaltung und Schwerkraft

 

Praktische Körperarbeit: Qualität der Berührung - kompletter Behandlungsablauf 2. Sitzung – Einen Standpunkt einnehmen - Haltungs– und Spannungsmuster im Körper erkennen– Erlernen neuer Bewegungsabläufe – Fokussierte Muskel- und Faszientechniken Beine – Aufbau und Behandlungsmöglichkeiten der Fußbögen (speziell bei Senk-, Platt-, und Spreizfüßen - Meditationen - Körperbewusstseins-, Erdungs- und Bewegungsübungen, Vertrauen erfahren

 

Wie stehen Sie im Leben?

Striche an dem Füßen - von der Fußsohle über die Zehen zu den Knöcheln in jede Gewebsschicht des Fußes. Ebenso bewegen wir die zahllosen kleinen Fußgelenke, richten sie aus, und wenn nötig, korrigieren wir ihre Fehlstellung. Ihre Aufmerksamkeit geht in die Füße, also weg vom Kopf und von Gedanken. Es folgen Striche am Unterschenkel. Die Arbeit an den Strukturen der Wade, dem Zwillingswadenmuskel (M. gastrocnemius) und dem Schollenmuskel (M. soleus). Knie und Oberschenkel werden ebenso behandelt wie Anteile des Rückens.

 

Im Anschluss an die Behandlung fühlen sie eine angenehme Durchblutung der Waden und einen intensiven Bodenkontakt.

 

Sitzung 3 (Level 3)
Schulter/Arme – Verbindung

Handlungsfähig sein

 

Theorie: Psychosomatik Schulter - Anatomie der Schulter (Rotatorenmanschette) - Einstellungen und Körperhaltung – Der Sinn von Grenzen - Geben und Nehmen im Gleichgewicht – Ursachen für Verspannungen und Stress verstehen und vermeiden

 

Praktische Körperarbeit: kompletter Behandlungsablauf 3. Sitzung – Gelenklockerung (Joint Release) -  Muskel- und Faszientechniken für Schulter und Becken – Anatomie Schulter – Körpersprache und Körperlesen Schulter, Körperbewusstseins-, Erdungs- und Bewegungsübungen - Das Erleben von Gleichgewicht

 

Striche an den Muskeln der Rotatorenmanschette. Hier sitzen oft starke Spannungen und Verklebungen des Gewebes. Von der Rotatorenmanschette streichen wir entlang der Flanke hin zum Becken, wo wir den quadratischen Lendenmuskel (M. quadratus lumborum) entlang des Darmbeinkammes, der Lendenwirbelsäule und der zwölften Rippe tief ausstreichen. Außerdem verbinden wir noch Teile des Gesäßmuskels (M. gluteus) und des seitlichen Oberschenkelmuskels.

 

Insgesamt sollen Sie sich nach dieser Behandlung Ihres seitlichen Raumes mehr bewusst sein und aufrechter und entspannter stehen.

 

Sitzung 4 (Level 4)
Adduktoren/Beckenboden – Unterstützung

Kontrolle und Hingabe

 

Theorie: Anatomie Becken(boden), Kreuzbein, ISG und Adduktoren - Psychosomatik Becken- und Beinstellungen – Theorie des Körperzentrums - Das Geschenk der Tiefe – Körpersprache Becken – Loslassen oder Festhalten? – Verstehen und Behandlung von Körpersymptomen

 

Praktische Körperarbeit: kompletter Behandlungsablauf 4. Sitzung – Berührungen im Körperzentrum – Muskel- und Faszientechniken Becken – Körperlesen Becken – Körperbewusstseins- und Bewegungsübungen - Meditation - Die Kraft der Stille erfahren

 

In der vierten bis zur sechsten Sitzung geht es um Ihr Zentrum, den Bereich des Beckens. Wenn das Becken gut ausgerichtet ist, ist es die Wirbelsäule und der ganze Oberkörper ebenso, was sich direkt auf ihre Lebendigkeit auswirkt. Ein gut ausbalanciertes Becken macht sie beweglich und vital, und sie haben viel Energie zur Verfügung.

 

Mit Strichen vom Knie aufwärts in der Tiefe begegnen wir den Adduktoren (Schenkelanzieher) bis hin zum Becken. Dort berühren wir im kleinen Becken, dem Bereich des Beckenbodens und anschließend mit Strichen am unteren Rücken, um das Kreuz- und Steißbein herum. Aufgrund der Tiefe werden hier zum Teil nur noch kurze Striche gemacht. Die Striche und Behandlungen des Bindegewebes und der Muskeln in diesem Bereich werden helfen, dieses Areal bewusst wahrzunehmen und durch die Art der Berührung eine positive Verbindung aufzubauen. Gerade dort nehmen wir Unausgeglichenheit kaum wahr, weil sie uns vielleicht sehr vertraut ist und wir es ungewohnt finden, im Beckenboden Veränderungen erreichen zu können. Dass wir dort Muskeln haben, ist uns kaum bewusst.

 

Wenn sich dieser Bereich entspannt, werden Sie ruhiger werden. Die Aufrichtung wird an einem zentralen Punkt erleichtert. Wir nähern uns diesem Zentrum und Sie kommen mit Spüren und Stille in Kontakt. Im Idealfall liegt Ihr Körperschwerpunkt dann tiefer, d. h. Sie stehen mit leicht gebeugten Knien und einem erdverbundenen Becken und sind dem »Boden der Tatsachen« etwas näher gerückt. Zugleich erleben sie eine Unterstützung vom Innenbereich der Beine, eine Art Aufrichtung, die bei den Adduktoren beginnt und über den Beckenboden und die vordere Wirbelsäule bis zum Nacken spürbar ist. Sie werden sich kraftvoll und lebendig fühlen.

 

Sitzung 5 (Level 5)
Iliopsoas - Vertrauen

Im Zentrum

 

Theorie: Psychosomatik und Körpersprache Bauch(gefühle) - Intuition – „auf den Bauch hören“ - Präsent sein – Anatomie und Neurobiologie Bauch - Gedanken und Gefühle – Gesellschafts- und Schönheitsbild „idealer“ Bauch – Zusammenhänge der Funktion des Verdauungstrakt bei Stress

 

Praktische Körperarbeit: Kompletter Behandlungsablauf 5. Sitzung – Diaphragmenarbeit – Muskel- und Faszientechniken Bauch – Arbeit mit Emotionen – Körperlesen Bauch - therapeutische Gesprächstechniken – Behandlungsstrategie Bauchschmerzen und Rückenschmerz LWS – Wahrnehmungsübungen Alltags- und Unterbewusstsein

 

Das Hauptziel dieser Sitzung ist die Befreiung und Aktivierung des Hüftlendenmuskels (M. iliopsoas). Wir beginnen mit ein, zwei Strichen, ihren Brustbereich zu dehnen. Das weitet auch die oberflächlichen Bauchmuskeln, die am Brustkorb ansetzen. Dann widmen wir uns dem Bauch. Der gerade Bauchmuskel wird gedehnt und gehoben, um Raum für die Ausbreitung des Iliopsoas zu schaffen. Ertaste ich diesen, bleiben wir dort und ich fordere Sie auf den Muskel durch Becken- oder Beinbewegungen zu aktivieren. Anschließend wird noch der gerade Muskel des Oberschenkels (M. rectus femoris) ausgestrichen, damit Muskel- und Bindegewebe, die einen starken Zug auf das vordere Becken ausüben, geweitet werden.

 

Sie verspüren eine deutliche Verbindung zum Boden und zugleich eine Aufrichtung mit einem entspannten Bauch.

 

Sitzung 6 (Level 6)
Rücken – Aufrichten – Aufrichtigkeit

Die Kraft des Rückhalts

 

Theorie: Zurückhaltung und Schmerz – Zellerinnerung - Psychosomatik Rücken/Wirbelsäule/Bandscheiben – Anatomie Rotatoren/Rücken/Wirbelsäule/Bandscheiben – Gedanken über den Schmerz – Rückenschmerz als Volkskrankheit? - Körpersprache Rücken – Bewusst- und Unbewusstsein

 

Praktische Körperarbeit: Kompletter Behandlungsablauf 6. Sitzung – Muskel- und Faszientechniken Becken, ISG und Rücken – therapeutische Gesprächstechnik – intelligente Behandlungsabläufe Rückenschmerz – Körperlesen Rücken -  Indikationen und Kontraindikationen – Körper- und Bewegungsübungen – Meditation

 

Jedes Ereignis hat eine Bedeutung für den Körper. Ihr Kontakt zur Umwelt erfolgt im Gefühl. Diese beginnt mit dem Ausdruck Ihres Körpers, der als das erscheint, was ihm geschieht. Dabei richtet sich Ihr Körper nach einem inneren Sinn, in dem Ihr Standpunkt zum Ausdruck kommt. Das entscheidende Kriterium für alle Lebewesen ist sinnvolles Handeln. Daher stellt sich die Frage: Was bedeutet diese Situation jetzt gerade für mich? Was bedeutet es, in diesem Körper zu leben? Die Antwort besteht aus unzähligen verkörperten Zeichen.

 

In der klassischen Abfolge beginnen wir, während Sie auf dem Bauch liegen, an der Fußsohle auszustreichen. Es folgen Striche über die Waden und Oberschenkelmuskulatur zum Becken. Dort folgen Striche an den Rotatoren, die zum Beispiel bei Ischialgien sofort eine Erleichterung bewirken können. Anschließend folgen tiefe Striche entlang der Wirbelsäule, entlang der gesamten Rückenmuskulatur. Sie bewirken Raumgewinnung für Ihre Wirbelsäule und richten sie spürbar auf.

 

Sitzung 7 (Level 7)
Hals/Kopf/Gesicht - Veränderung

Die letzte Festung fällt

 

Theorie: Psychosomatik Nacken, Kopf, Gesicht - Kopf als Zentrum des Denken, Überlegens und Reflexion – Authentisch sein – Anatomie Nacken, Kopf, Gesicht - Thema oben/unten – Thema Wahrnehmung und Veränderung - Leben im Hier und Jetzt

 

Praktische Körperarbeit: Kompletter Behandlungsablauf 7. Sitzung – Muskel- und Faszientechniken Nacken - Orientierungs- und Wahrnehmungsübungen – Körperlesen - Körper- und Bewegungsübungen – Meditation

 

Die siebte Sitzung beinhaltet Striche an Hals, Kopf und Gesicht. Themen sind: sichtbar, fühlbar, hörbar zu sein, zu Ihrer Größe stehen und Ihr wahres Gesicht zeigen. Das bedeutet auch, aufgeben jemand sein zu wollen, der Sie nicht sind. Darüber hinaus geht es um die Wahrnehmung, also unseren Sinnesorgane sowie den Kopf ruhig und spannungsfrei, also ausbalanciert auf dem Rumpf ruhen zu lassen.

 

Die folgenden Striche helfen das Schlüsselbein vom Brustkorb beziehungsweise den Rippen (M. subclavius) zu trennen. Es folgen tiefe und langsame Berührungen entlang der Halswirbelsäule, sowohl der Dornfortsätze als auch der seitlichen faszialen Umhüllungen und muskulären Verbindungen des Nackens, der Treppenmuskeln (Scalenii-Gruppe) am Hinterhauptbein und dem Warzenfortsatz (Processus mastoideus). Diese Bereiche sind oft ursächlich für Spannungskopfschmerzen verantwortlich und dementsprechend erleichtert fühlt sich ihr Kopf nach einer Behandlung an. Weiter geht es mit den flächenhaften Sehnen der Kopfhaut und des Gesichts.
Die Berührungen am Gesicht bewirken eine tiefe Entspannung und lassen es sehr jung aussehen.

 

Sitzung 8 (Level 8)
Integration 1 – rechte Körperhälfte - Verantwortung

Auf dem Weg zur Ganzheit

 

Theorie: Sinn und Ausdruck von Körperhaltungen und inneren Einstellungen – Wie kann eine innere Einstellung verändert werden – Mithilfe des Körperlesen das Potential eines Menschen entdecken – Anatomie rechts/linke Gehirnhälfte - Die Kraft der Liebe - Spiegelneuronen - Körpersprache rechte Körperseite - Mit Spannung leben

 

Praktische Körperarbeit: Kompletter Behandlungsablauf 8. Sitzung – Muskel- und Faszienketten des Körpers 1 - Intuitionsschulung – Haltungs- und Spannungsmuster - Körper- und Bewegungsübungen – Meditation - Business-Schulung – Neue Bewegungsabläufe - Körperlesen

 

Sitzung 9 (Level 9)
Integration 2 – linke Körperhälfte – Empfänglichkeit

Aufrichtung aus meiner Mitte heraus

 

Theorie: Polarität und Verantwortung – Gleichgewicht der Polaritäten - Achtsamkeit als Lebenshaltung – Körpersprache linke Körperseite - Leben heißt fühlen – Die Bedeutung der Integration - Einfühlen und empfinden - Berechtigt sein

 

Praktische Körperarbeit: Kompletter Behandlungsablauf 9. Sitzung – Integration und Empfänglichkeit – Muskel- und Faszienketten des Körpers 2 - Bewusstseins- und Bewegungsübungen – Kommunikationsschulung – Imaginationsübungen - Körperlesen - Meditation

 

Was hat sich in den letzten sieben Sitzungen für Sie verändert? Was konnten Sie gut in ihrem Leben integrieren? Was bedarf noch der Unterstützung? Welche Erkenntnisse konnten gar nicht umgesetzt werden?

 

Uns interessiert in den Integrationssitzungen, wie sich Ihre Wahrnehmung körperlicher Zusammenhänge heute darstellt. Wo im Körper und im Leben erleben Sie sich als zusammenhängend und wo getrennt und eingeschränkt? Wo ist Ihr Körper einzigartig? Wer oder was in Ihrem Leben berührt sie derzeit?

 

Für die Integration der linken und rechten Seite oder oberen und unteren Körperhälfte und den geordneten Aufbau der Gesamtstruktur des Körpers müssen alle drei faszialen Gewebsschichten, die oberflächlichen, mittleren und tiefen, gleichermaßen beweglich sein. Durch tiefe, breitflächige Striche kann jetzt mehr als eine Schicht auf einmal verschoben werden. Das Ziel der beiden Integrationssitzungen ist es, die Körperhälften ausreichend untereinander auszugleichen. Keine feste Behandlungsstruktur – systemisches Arbeiten ist gefragt.

 

Sitzung 10 (Level 10)

Integration 3 – Eingebunden
Ganz und zugleich Teil sein

 

Theorie: Neuorientierung, Neuentdeckung, Wiederentdeckung von dem, der Du bist - Die drei Aspekte Sinn, Führung und Einmaligkeit - Einfach sein - Dein Körper als Verbund – Im Einklang sein – Gleichgewicht ist das Geheimnis des Lebendigen – Wahlfreiheit – Thema: Abschluss und Neubeginn

 

Praktische Körperarbeit: Kompletter Behandlungsablauf 10. Sitzung – Resonanz und Einklang – Gesprächsimpulse für den Abschluss einer Serie - Meditation – Erfolg-Reich-Sein – Wohlbefinden und Lebensfreude - Körperlesen - Bewusstseins- und Bewegungsübungen – Meditation

 

Diese Sitzung orientiert sich nicht an der Symmetrie ihres Körpers, also nicht am Sichtbaren, sondern an Ihrer Wahrnehmung des Gleichgewichts, der Verbindung von dem Innen und Außen. Dies drückt sich in einer guten Balance der Streck- und Beugemuskulatur aus. Sie haben jetzt mehr Einsichten und Verständnis von ihrem Körper. Das gibt mehr Freiheiten und zugleich auch ein Mehr an Verantwortung. Auch in der zehnten Sitzung gibt es keine feste Struktur.

 

Je nachdem, wie sich Ihre Sitzungen bis hierher gestaltet haben und welche Erkenntnisse Sie gewonnen haben, entscheiden wir, was Ihnen hilft, sich als/im Ein-Klang zu empfinden. Gelenkarbeit wäre eine Option. Gelenke sind die körperliche Repräsentation von Verbundensein, sie sind der sichtbare, funktionelle Ausdruck von Beziehung. Erleben Sie ihre Gelenke sowohl stabil als auch flexibel, befinden Sie sich in einem guten Gleichgewicht.

 

 

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